16.11.2017 - Runder Tisch „Gesundheitstränker“: Akteure legen gemeinsames Konzept fest

Die anwesenden Akteure der Branche schlagen namentlich die Bestandesbegleitung durch den KGD, die schweizweite Vereinheitlichung von Standards zur Qualitätssicherung, die Einbindung des Handels, finanzielle Anreizsysteme für Geburtsbetriebe und ein Wirkungsmonitoring zur Effektivitätsprüfung des Gesundheitprogrammes vor. Für den Runden Tisch ist klar, dass alle Akteure zukünftig gemeinsam in eine Richtung gehen – hin zu mehr Tiergesundheit, Tierwohl und dadurch vermindertem Einsatz von Antibiotika.

KGD dankt allen Beteiligten

 

Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und der Schweizer Kälbergesundheitsdienst (KGD) haben am 15. November 2018 zum Runden Tisch „Gesundheitstränker“ in Bern eingeladen. Der Einladung folgten alle wichtigen Akteure der Produktionskette, so dass der Präsident des KGD, Fredi Siegrist, Vertreter der Bundesämter, Braunvieh Schweiz, ASR, Anicom, ASF, Bell AG / Coop, Bio Suisse, Erwin Bühlmann AG, Gefu Oberle Gruppe, Gesellschaft Schweizer Tierärzte, IP-Suisse, Melior, Micarna, Schweizer Kälbermästerverband, Schweizer Tierschutz, Schweizer Bauernverband, Swiss Beef, UFA AG, Univo SA, SMP und KGD begrüssen konnte.

Ziel des Runden Tisches war es, das Konzept der „Gesundheitstränker“ mit der gesamten Branche zu diskutieren, um das Gesundheitsprogramm schweizweit zu standardisieren und auszubauen. Es wurde schnell klar, dass ein erhebliches Potential zur Verbesserung der Aufzucht auf Geburtsbetrieben besteht. Um die Gesundheitstränker und dessen Konzept weiterentwickeln und auf dem Markt eine der Nachfrage entsprechendes Angebot gewährleisten zu können, bedarf es aber gemeinsamer Bestrebungen aller Akteure. Ein entsprechendes Konzept erfordert eine schweizweite Vereinheitlichung von Standards, eine partnerschaftliche Begleitung der interessierten Betriebe, die Einbeziehung des Handels sowie ein Wirkungsmonitoring. So können die Effektivität solcher Gesundheitsprogramme hinsichtlich Gesundheits- wie auch Leistungsparametern bzw.  deren Wirtschaftlichkeit für den Züchter wie auch für den Mäster untersucht werden. Zudem gewährleistet ein solches Konzept auch die Qualitätssicherung eines für einen Mehrwert stehenden Programmes.  

Anerkennung des Konzeptes - ein erster Schritt

Das Projekt zur Generierung eines Mehrwertes, der Qualitätssicherung und Vereinheitlichung von Standards stösst insgesamt in der Branche auf eine positive Resonanz. Der Runde Tisch einigt sich auf ein gemeinsames Vorgehen in der Vereinheitlichung der Standards gemäss des vorgelegten Konzeptes. Die diskutierten offenen Fragen werden in das Konzept mit integriert.

Als einen wichtigen Schritt betrachtet es die Branche auch, gemeinsam die verschiedenen Akteure in der Wertschöpfungskette und deren Optimierungspotenzial zu integrieren. Dabei spielt auch der Handel eine zentrale Rolle. Ebenfalls ist es dem Runden Tisch ein Anliegen, bereits bestehende Systeme in das Konzept implementieren zu können.

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